02.08
fotodesign – photoshop – kunst – kino

Bild: Canon
Seit ein paar Wochen habe ich die Eos 7D für ein Buchprojekt hier und möchte eine kurze Zusammenfassung meiner Erfahrungen geben:
Schon die technischen Daten bei der Vorstellung machten mir zugegebenermaßen den Mund leicht wässerig:
In der Praxis sind diese Daten tatsächlich zu einer hochinteressanten Kamera verschmolzen. Der Sucher ist hervorragend, der interne Speedlitetransmitter bessser als der STE-2 und absolut vergleichbar mit den Fernsteuerungsöglichkeiten eines 580 EXII, Die Kamera ist schnell, der Autofokus bei bewegten Motiven eine Freude und bei schwachem Licht immer noch sehr gut. Das Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck, allerdings mit zwei Einschränkungen:
Was mir hervorragend gefällt, ist das neue Bedienkonzept. LiveView und Video ist endlich logisch eingebunden, viele Details sind klarer durchdacht als bei der 5D Mk II, die trotzdem auch eine gute Usability aufweist. Aber nach einem Tag Umgewöhnung schon macht die 7D einen besseren Eindruck, was das Bedienkonzept betrifft. Allerdings sollten Sie sich die AF-Wahl sofort auf den Mikro-Controller legen, das macht die Bedienung schneller und eleganter.
Die High-ISO-Qualität ist gut, wird aber von der 5D Mk II übertroffen, der größere Sensor hat physikalische Vorteile, die auch 2 Digic4 Prozessoren nicht wegrechnen können. Die Belichtungskorrektur ist mit +-5 Blenden endlich ausreichend, der Stromverbrauch trotz der hohen Prozessorleistung erfreulich gering. Mit einer Akkuladung kam ich in der Praxis auf gut 800 Auslösungen, ohne Blitzverwendeung wären es noch mehr geworden.
Fazit: eine hervorragende Kamera, ich würde trotzdem wieder die 5D MkII wählen, weil Bildqualität und Weitwinkeltauglichkeit für mich wichtiger sind als Geschwindigkeit und AF. Trotzdem wäre ich sehr froh, wenn in meine nächste Vollformatkamera einiges von der 7D eingeht, denn in manchen Bereichen ist sie einen großen Schritt weiter als die 5D Mk II. Auf einen eingebauten Blitz kann ich allerdings verzichten.
Heute Nacht habe ich, wie in den letzten Jahren auch, wieder zu Halloween in der Matrix fotografiert. Dort wird dieses Fest mit soviel Liebe begangen wie anderswo höchstens Weihnachten. Für alle die mehr sehen möchten, gibt es wieder ein flickr-Set. (Und dies war 2008).
UPDATE: Ich wurde gehackt, Wenn Sie in Ihren Links soetwas wie “Beval(base64_decode($_SERVER”, dann löschen Sie Ihre dubiosen User (die ich niemals bestätigt habe noch automatisch zugelassen), setzen Sie die Permalink settings zurück auf default und fahren Sie ein Update von Wordpress.
Stern.de hat heute meinen Artikel, den ich für das aktuelle Ebay-Magazin geschrieben habe, übernommen und online gestellt.
Am 16.9 habe ich in Lüneburg einen Vortrag zu Marketing im Web, Internetauftritte für Ärzte bzw. in diesem besonderen Falle Gynäkologen gehalten. Den Teilnehmern wollte ich noch ein paar Links zukommen lassen, was ich hiermit tun will:
http://www.gesetze-im-internet.de/heilmwerbg/BJNR006049965.html – Das Heilmittelwerbegesetz, dass man sich einmal durchlesen sollte, bevor man seine eigene Webseite in Angriff nimmt.
http://www.aekn.de/web_aekn/home.nsf/ContentView/ArztSpezial_praxishomepage – Eine nütlziche Linkssammlung der Ärztekammer Niedersachsen zu Fragen in Zusammenhang mit der eigenen Praxishomepage.
http://www.iwebtool.com/pagerank_checker - Ein Werkzeug, um den eigenen Pagerank festzustellen, je höher, desto weiter vorne sortiert Google ihre Webseite ein. Der Pagerank hängt mit der Häufigkeit der verlinkenden Seiten und deren Wichtigkeit zusammen, wenn Sie auf 3-4 kommen, ist das für eine Praxishomepage schon gut. UPDATE: Da das Tool nicht immer die Server erreicht, können Sie auch http://www.gaijin.at/olsgprank.php probieren
http://www.dmoz.org – Ein Webverzeichnis, in das Sie Ihre Webseite eintragen sollten, weil es für viele Suchmaschinen ein Ausgangspunkt ist.

Für alle, die keine Gynäkologen sind, aber vor allem keine Lüneburger: Lüneburg ist eine Reise wert, das Umland ist schön und entspannend, die Stadt selbst hat eine der geschlossensten Altstädte Deutschlands. Nicht ganz so spektakulär wie Lübeck, aber dafür ohne Bombenschäden und Anni Friede, obwohl in Lüneburg die Kaufhausbesitzer in den 60er/70ern wahrscheinlich auch für die größten Zerstörungen verantwortlich gemacht werden können. Wer Backsteingotik mag (und Renaissance), der wird Lüneburg lieben.
Der Mont Saint Michel zieht ca. 5 Millionen Besucher im Jahr an. Sie können sich ausrechnen, was das für einen sonnigen Sommertag bedeutet. Die Magie des Ortes lässt sich viel besser erfahren, wenn man erst zur Dämmerung erscheint und die Zeit bis Mitternacht nutzt. Je nach Wetter ist es dann fast leer bis leicht belebt, aber nie überfüllt. Der Touristenramsch steht nicht mehr in den Gassen und das Licht verstärkt die Atmosphäre des Ortes. Wenn dieses Blog nicht nur relativ wenige Leute lesen würden, würde ich den Tipp für mich behalten, denn es zieht mich öfter dahin zurück und ich schätze es, wenn es dort leer ist.
Ein großer Teil der Magie des Ortes ist, dass der Berg im Nichts steht und ikonisch in der Landschaft erscheint, wenn man noch 40 Kilometer entfernt ist.


Die Geschichte der Arctic Sea bekommt langsam das Zeug zum Klassiker wie die der Mary Celeste. Wie wird es weitergehen? Drei Vorschläge aus der Seefahrtsgeschichte:
Das ist Ihnen zu unmodern? Viellecht ist ihnen folgende Variante lieber:
Was auch immer dabei herauskommen wird, um eine Menge Holz geht es dabei höchstens im übertragenen Sinne.
UPDATE: Es ist etwas passiert, die Besaztung ist neuesten Informationen zufolge frei.
Gestern Abend habe ich die neue Vespa von Tobias Ladwig an der Kokerei Zollverein in Essen fotografiert. Drei Funk-Blitze und eine Taschenlampe sorgten fürs Licht. Beim letzten Mal kam beim Shooting ein schönes Centerfold im Scootering-Magazin heraus…
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Der Europa-Chef von Vattenfall (Schwedisch für ‘Zwischenfall’, oder sollte ich da gerade etwas verwechseln?) Tuomo Hatakka hat den Kurzschluss im Transformator im AKW Krümmel einen “bedauerlichen Einzelfall” genannt.
Mit Roland Koch stimme ich ja eher selten überein, aber sein “Die Dummheit der Energiekonzerne in ihrer Kommunikation ist kaum noch beschreibbar.” kann man so stehenlassen.
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